Geschichten aus dem Helenental

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Musik: artlist - https://artlist.io/royalty-free-music/artist/shtriker-big-band/663 Shtriker Big Band – Lemonade – artlist.io

Transkript anzeigen

00:00:00: Schön, dass ihr heute unserer Zeitspur folgt.

00:00:03: Silvia!

00:00:03: Wir befinden uns heute – zumindest im Geiste – am Eingang des Helenentals und zwar an der Stelle, an der wir zur Burg Rauhenstein hinauf schauen können.

00:00:13: Romantisch, mystisch, baufällig. Der Lack ist ab vom einst prachtvollen Wahrzeichen der Stadt.

00:00:19: ein weiteres Opfer der städtischen Sparpolitik.

00:00:22: aber dazu später mehr.

00:00:24: tauchen wir zuerst einmal in die Vergangenheit ein und starten mit der mittelalterlichen Realität. Drei Burgen, ein Tal und eine erstaunlich hohe Dichte an Räubern.

00:00:34: Rauhenstein, Rauheneck und Scharfeneck das berühmte Befestigungsdreieck.

00:00:39: Klingt nach einem Ort an dem früher Schiffe und Flugzeuge verschwunden sind aber war im Mittelalter eine Stelle der knallharten Verkehrskontrolle.

00:00:48: Genau, wer vom Umland in die Stadt wollte um hier sein Geld auszugeben musste hier durch Und wer durchkam war anschließend meist ärmer als vorher oder sogar komplett pleite.

00:00:59: Ja, weil die Burgherren, Mitglieder der Dynastie Tursen – was übersetzt übrigens Riese heißt – offenbar beschlossen hatten, dass ehrliche Arbeit massiv überschätzt wird.

00:01:11: Die feinen Herrn Ritter spannten einfach eine goldene Kette über die Straße zwischen den Burgen, Rauhenstein und Rauheneck, nicht aus ästhetischen Gründen sondern um Besucher, Kaufleute und Pilger am Weiterreiten fahren oder gehen zu hindern.

00:01:25: Allerdings haben sie das massive Gliederband nur dann aus dem Keller geholt, wenn Sie selbst Geldnot hatten oder einfach ein bisschen Spaß mit den Leuten haben wollten, die vor Angst schlotternd um ihr Leben flehten.

00:01:38: Und was hatten die Herren vom Burg Schafeneckk damit zu tun?

00:01:42: Gar nichts!

00:01:43: Die lagen ja ein wenig abseits und haben lieber Ritterfeste veranstaltet als Reisende zu überfallen.

00:01:51: Jedenfalls hieß es auf der heutigen Helenenstrasse an der Stelle zwischen Burg Rauhenstein und Rauheneck damals:

00:01:59: Grüß Gott, Grenzkontrolle!

00:02:01: Nur dass die Passanten nicht ihren Pass herzeigen sondern die Hälfte ihres Hab-und-Guts abtreten mussten.

00:02:07: dass auf diese Weise erwirtschaftete Geld wurde allerdings nicht etwa zur Sanierung der Straßen verwendet.

00:02:13: Es wanderte zur Gänze in die Taschen der Ritter von Burg A oder B, die damit wahrscheinlich ihre Ritterfeste und Orgien

00:02:20: finanzierten.".

00:02:21: Aber damit nicht genug!

00:02:23: Die Tursen haben die Reisenden anschließend auch noch verschleppt und auf der Burg ein bisschen gefoltert – einfach um ihre Machtposition weiter zu stärken und ihrem Ruf als furchterregendes Rittergeschlecht gerecht zu werden.

00:02:35: Aber die Geschichte geht noch weiter und wird jetzt erst so richtig perfide.

00:02:45: Haben die Ritter von Burg A die Leute nach der Tortur wieder freigelassen, haben unten im Tal schon die Kollegen von Burg B gewartet und ihnen den Rest ihres Besitzes geraubt. Erst dann durften sie ihren Weg fortsetzen. Mittelalterliche Customer Journey. 

00:02:55: Im Prinzip konnten die Urlauber gleich wieder umdrehen, denn Baden war ja von jeher ein teures Pflaster – schon damals galt, wer nichts hat, hat schwer!

00:03:04: Ohne Moos, nix los.

00:03:06: Und die Händler, denen Waren und Geld abgenommen wurden mussten Konkurs anmelden weil ohne Budget bleibt es beim Plan.

00:03:13: Ein paar der abgezockten Kaufleute werden sicher vor Verzweiflung in die Schwechat gesprungen sein und die spucken jetzt.

00:03:20: Heute werden die Leute im Baden völlig legal natürlich, unter anderem mit Preisen für einen Kaffee um vier Euro fünfzig abgezockt der fünf Kilometer weiter nur mehr zwei Euro neunzig kostet.

00:03:31: Aber zurück zum Spuk!

00:03:32: Auf Rauheneck soll ja ein Ritter umgehen, der erst erlöst wird wenn auf dem Turm eine Föhre, wächst daraus eine Wiege gebaut wird und ein Sonntagskind darin liegt

00:03:42: dass ein Knab es sein muss, der später Priester wird und außerdem ein praller Vollmond über der Festung hängt.

00:03:50: Ganz ehrlich, wenn ich der Geist wäre hätte ich schon längst den Hut drauf gehaut und würde einfach sagen, passt schon.

00:03:55: Ich bleib da!

00:03:56: Das Jenseits wird eh massiv überschätzt.

00:03:58: Zumal er eh jedes Jahr zu Silvester als blaues Flämmchen auftauchen darf – zumindest ein Licht am Ende des Jahres bei dem es nicht knallt und mit dem was weiß ich wie viele Tiere in den Wäldern um Baden vor Schreck tot umfallen.

00:04:12: Dabei könnte man mit den Licht- und Laser super feiern.

00:04:15: Und kein Reh, Eichkatzel oder Vogel müsste 

00:04:18: sterben.".

00:04:19: Apropos verschreckt tot umfallen – das wäre sicher auch Franz Grillpazer passiert wenn ihm gelungen wäre was er vorhatte!

00:04:26: Du sprichst von dem seltsamen Vorhaben der Schriftstellers im Juli 1818?

00:04:31: Genau als versuchte auf Burg Rauhenstein den Geist von Friedrich dem Streitbahn zu beschwören, der aber keine Lust hatte ihm zu erscheinen.

00:04:39: Wahrscheinlich ist er gerade feinstofflich im Schwefelbad gesessen und hat versucht, die Schmerzen seines Rheumas zu lindern.

00:04:46: Stell dir vor so viele Jahrtausende über Wind- und Wetter spucken, sicher Gift für die

00:04:51: Gelenke.".

00:04:53: Oder er ist durch Helenental geschwebt?

00:04:56: Man weiß es nicht!

00:04:57: Grillbarzer war jedenfalls sehr enttäuscht und hat seinen Freund Josef Schreyvogel in einem Brief über seinen Misserfolg berichtet.

00:05:05: Du aber Raunstein hat auch einen Geist

00:05:08: Allerdings!

00:05:09: Und der harrt auf eine schwierige Erlösung.

00:05:11: Drei Zeichen müssen nämlich in Erfüllung gehen, um ihn frei zu machen.

00:05:15: Zuerst muss sich zwischen Rauhenstein und Rauheneck eine neue Burg auf den Felsen hoch erheben – nur mit ungeraubten Gute erbaut.

00:05:23: Zum Zweiten, sich dort ein Liebespaar finden, das sich im Ehebund vereint und nach 25 Jahren in diesen Mauern froh dankbar und ohne Trauer laut beschwört dass es sich noch immer in treuer Liebe angehöre.

00:05:38: Und zum Dritten muss ein durch Wucher steinreicher Mann aus freier Wahl ein Drittel seines Mammons dazu verwenden, am Fuße der Burg ein Armenhospiz zu gründen das zweite Drittel dem Bau der Burg zu widmen und den unterirdischen Weg der Burg entdecken.

00:05:56: Ich fürchte, der Geist muss noch sehr lange auf seine Erlösung hoffen!

00:06:01: Aber was es da für Geschichten gibt, erstaunlich?

00:06:05: Das war noch lange nicht alles.

00:06:07: Rauhenstein hat sogar eine eigene Totenglocke, natürlich.

00:06:10: Und zwar das berühmte Metallene Käuzchen.

00:06:13: Klingt niedlich?

00:06:14: Ist es aber nicht!

00:06:15: Schuld ist Wolf von Rauhenstein.

00:06:17: Der erwischte von hunderten von Jahren zwei Söhne eines Glockengießers beim Wildern und sprach das Urteil: Todesstrafe.

00:06:25: Der Vater flehte um das Leben seiner Kinder und weil der Ritter ein Herz hatte – ein sehr kleines, sehr schwarzes – ließ er dem verzweifelten Mann eine Wahl

00:06:34: Er sollte eine wertvolle Glocke gießen und diese dem Rauhensteiner überlassen, quasi als Lösegeld für sich selbst und für einen der Söhne.

00:06:42: Der andere würde hingerichtet werden – und zwar genau dann, wenn die Glocke zum ersten Mal läutete!

00:06:48: Den Glockengießer ereilte der Wahnsinn, weil er zwischen seinen Söhnen wählen musste.

00:06:53: Er verfluchte Wolf von Rauhenstein und die Glocke wurde zum Todesohmen für das ganze Geschlecht der Rauhensteiner.

00:06:59: Am Ende musste er jetzt sogar ihre Stammburg aufgeben wegen einer Glocke.

00:07:04: Also falls jemand fragt warum Burgen zerfallen?

00:07:07: Manchmal liegt es nicht an der Statik sondern am Karma meistens allerdings an ihrer alten Bausubstanz.

00:07:13: Dabei ist es eh bemerkenswert, wie lange viele dieser Gemäuer schon der Zeit trotzen, wenn man bedenkt, wie lang moderne Häuser heute im Schnitt stehen – ein stärkerer Windstoß und Puff!

00:07:24: Dach weg!

00:07:25: Zum Rauhensteiner Dach kommen wir später auch noch.

00:07:28: Vorher sprechen wir aber noch von der Romantik denn zwischen all dem Rauben hinrichten und spuken gab es auch Liebe, große Liebe

00:07:36: Gott sei Dank! Helena von Rauhenstein und der Sohn vom Rauhenecker, die Kinder verfeindeter Ritter, verliebten sich ineinander.

00:07:45: Romeo und Julia ohne Pasta und Chianti dafür mit besserem Ausblick – nämlich nicht vom Balkon sondern von der Burg!

00:07:53: Sie winkte eines nachts wieder einmal mit dem Schleier von der Zinne.

00:07:57: Er schlich sich als ein Falkner, der Familie Rauhenstein verkleidet heran um sich ein paar Luftküsse vom Liebsten abzuholen und dabei nicht vom gestrengen Herrn Papa gesehen oder gar als Sohn des verhassten Feindes erkannt zu

00:08:10: werden.".

00:08:11: Oder als Voyeur, der seine Tochter heimlich beobachtete und ihr nachstellte.

00:08:14: Stalkern wäre man in jener Zeit auf alle Fälle mit Pfeil- und Bogen zu Leibe gerückt – ohne jede Gnade!

00:08:21: Aber nicht dem als Falkner verkleideten jungen Mann geschah an jenem Abend ein Leid.

00:08:25: Stattdessen kam es zum Angriff auf das Mädchen, der cholerische Vater kam nämlich ins Turmzimmer vielleicht um gute Nacht zu sagen und erwischte seine Tochter beim Turteln.

00:08:34: Das hat ihn dermaßen erzürnt dass er sie sie kurzerhand vom Turm schubste.

00:08:39: Sie überlebte aber zum Glück weil ihr Kleid sich in einer Föhre verfing.

00:08:42: Und weil die Geschichte gut ausging wurde eine Kapelle gebaut, Frieden geschlossen und die Kinder konnten heiraten Wobei man sagen muss, nicht jede Liebesgeschichte rund um Rauhenstein hatte so ein textilfreundliches Happy End.

00:08:58: Stimmt!

00:08:58: Stichwort Elsbeth von Rauheneck.

00:09:01: Stoff für einen herzzereissenden Lebensfilm mit Sagenkern aus dem Mittelalter.

00:09:05: Elsbeth liebte nämlich Ulrich von Gutenstein.

00:09:08: Problem:

00:09:09: Sie war einem Burgherrn von Rauhenstein versprochen.

00:09:12: Noch größeres Problem?

00:09:14: Ulrich begab sich auf einen Kreuzzug und starb.

00:09:16: doppeltes Pech

00:09:18: Aber... Und das ist jetzt wirklich nichts für empfindliche Gemüter.

00:09:22: Ulrichs Knappe brachte Elsbeth auf Wunsch seines Herrn nach seinem Tod, das Herz ihres Geliebten.

00:09:29: Die Gebrauchsanweisung dazu – also was sie mit dem Organ hätte anstellen sollen – fehlte so weit ich

00:09:34: weiß.".

00:09:35: Lang hat es sie eh nicht gehabt!

00:09:37: Der Rauhensteiner den Sie inzwischen geheiratet hatte, nahm er ihr ab und reagierte auf die Überbringung dieses sehr persönlichen Geschenks sagen wir mal, kreativ.

00:09:48: Er ließ Elsbeth das Herz nämlich essen, ohne ihr zu sagen was genau ihr da serviert wurde.

00:09:55: Das ist keine Sage!

00:09:56: Das ist eine mittelalterliche True-Crime-Folge.

00:10:00: Als sie erfuhr, was sie gegessen hatte verweigert Herr Elsbeth, verständlicherweise jedenfalls jede weitere Nahrung und starb neun Tage später.

00:10:08: Und der Ehemann?

00:10:09: Er wurde mit verdrehtem Kopf wie man so sagt, Wie es in der Sage heißt, aufgefunden.

00:10:14: Tot versteht sich.

00:10:16: Näheres ist nicht bekannt, war er der Knappe?

00:10:18: Der Rache für die Missachtung der noblen Geste seines Herrn üben wollte?

00:10:22: Ulrich himself, der den Mord als Geist aus dem Jenseits beging?

00:10:27: hatte der Teufel vielleicht seine Hände im Spiel?

00:10:29: oder ist er schlicht beim Galoppieren vom Pferd gestürzt?

00:10:32: Man weiß es nicht.

00:10:34: Merke!

00:10:35: Im Helenental sollte man Liebesdrama wirklich klein halten.

00:10:38: Apropos Drama... Das gab es ja auch bei Beethoven, der hatte hier weniger Romantik dafür einen Neffen mit massiven Fluchtgedanken.

00:10:46: Karl von Beethoven, behandelt wie ein kleines Kind, kontrolliert, sabotiert nicht nur vom berühmten Onkel sondern auch von seiner Mutter

00:10:54: Von Beethoven liebevoll Königin der Nacht genannt.

00:10:57: Nicht wegen der Arie, sondern wegen ihres Lebenswandels und dank Karls Selbstmordversuch auf der Rauhenstein 1826, weil er nur so glaubte seinem Helikopteronkel Beethoven entkommen zu können, der ihn auf Schritt und Tritt überwachen ließ.

00:11:12: Zwei Schüsse in die Schläfe aber er hat es überlebt.

00:11:16: das ist tragisch aber auch erschütternd robust oder er hat absichtlich schlecht geschossen.

00:11:21: möglich wär's?

00:11:22: Und gerade Baden hat er sich für diesen theatralischen Akt ausgesucht.

00:11:26: Dabei hilft der Badener Schwefel doch nur bei körperlichen Leiden, nicht bei komplizierten Familienverhältnissen!

00:11:33: Die Burg hat echt schon viel miterlebt – kein Wunder steht ja auch schon lang und sie ist zu einem echten Badener Wahrzeichen geworden, das leider langsam zerbröselt.

00:11:42: Versperrtes Tor, rostig, kein Museum, keine Gastronomie, idyllische Natur rundherum aber bei der Burg selbst eher Baustellenromantik

00:11:52: Abschreckender Lost Place, Stadt charmantes Ausflugsziel.

00:11:56: Und apropos Bröseln hast du dir eigentlich die schwarzen Stellen an der Mauer angeschaut?

00:12:01: Ja ich habe zuerst gedacht mystisch dann wurde mir klar Russ und tatsächlich ist es einfach sehr altes

00:12:08: Pech im wahrsten Sinne und das ganz ohne einen Fluch Hexenverwünschung oder himmlischen Zorn.

00:12:14: Rauhenstein wurde im neunzehnten Jahrhundert mit Pech Teer und Kienruß gearbeitet.

00:12:20: Das heißt, die Burg hatte buchstäblich Pech.

00:12:23: Man könnte ja sagen erst angeschwärzt dann stehen

00:12:25: gelassen.".

00:12:27: Und weißt du was dem Ganzen damals noch den Rest gegeben hat?

00:12:30: Die Dachsteuer!

00:12:31: Stimmt.

00:12:32: so lange eine Burg ein Dach hatte galt sie als bewohnbar und war steuerpflichtig.

00:12:36: Also man hat Burg Rauhenstein einfach kopflos gemacht.

00:12:39: Dach runter Steuer weg dass danach Regen, Frost und Zeit

00:12:43: den Rest erledigten nahm man billigend in Kauf

00:12:46: Und so wurde aus einer bewohnbaren Burg ziemlich schnell eine mittlerweile desolate Ruine einsturzgefährdet.

00:12:52: Dabei sagen Denkmalpfleger ganz klar, dass seine Sanierung wäre möglich.

00:12:56: Die Stadt sagt zu teuer.

00:12:58: die Eigentümer sagen hält auch ohne Maßnahmen noch Jahrhunderte... ...die Burg sagt brösel.

00:13:04: Man fühlt sich unweigerlich an die Weilburg ererinnert die konnte oder wollte man ja auch nicht retten.

00:13:09: würde als Tourismusmagnet heute viel Geld in die Stadtkkasse spülen wo ihr gerade Ebbe herrscht?

00:13:14: Ich fasse es bis heute nicht.

00:13:16: Dieses wunderschöne romantische Liebes-Schloss.

00:13:19: Zuerst haben sie SS-Offiziere im Brand gesetzt, dann kamen die Badener und plünderten was nicht niet und nagelfest und nach dem Feuer noch übrig war.

00:13:27: Danach erfolgte die Sprengung zur Schaffung von

00:13:29: Bauland.".

00:13:31: Vielleicht glauben manche Menschen Geschichte wächst nach?

00:13:34: Tut sie leider nicht!

00:13:35: Etwas anderes das einst rund um die Burg gedieh, wächst übrigens auch nicht mehr nach – der Safran.

00:13:41: Spannende Geschichte, Hulda von Rauhenstein erhielt bei ihrer Hochzeit als Brautgabe aus dem heiligen Land Safranknollen statt Schmuck.

00:13:49: Die Rauhensteiner verschwanden der Safran blieb das letzte Safranfeld in Baden, 1851

00:13:56: Liebe und Lebensüberdruss, Geister und Gewürze!

00:13:59: In Baden gab es einfach alles.

00:14:01: allerdings drängt sich mir noch eine Frage auf.

00:14:04: rund um Ruinen gibt sie ja manchmal auch Zwerge.

00:14:07: wie schaut's damit auf Burg Rauhenstein aus?

00:14:09: Also rein folkloristisch, ja praktisch habe ich noch keinen gesehen aber wir schließen nichts aus.

00:14:16: Zurück zur Burg Rauhenstein.

00:14:17: was bleibt ist die Verantwortung für Mauern, Geschichte, Identität

00:14:22: und die Hoffnung dass uns Rauhenstein erhalten bleibt und auch bald wieder für die Badener, Urlauber und Kurgäste zugänglich ist.

00:14:29: Baden ist mehr als Kurpark und Caféhaus und wir lieben diese Stadt.

00:14:34: gerade deshalb reden wir darüber

00:14:36: und hören nicht auf bis jemand zuhört.

00:14:38: Das war unsere heutige Folge, eine Erinnerung aus der Vergangenheit verbunden mit dem Heute in Baden bei Wien.

00:14:45: Danke fürs Zuhören und fürs Mitgehen auf diese kleine Zeitreise!

00:14:49: Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie, empfehlt unseren Podcast gerne weiter und hört auch beim nächsten Mal wieder rein – wenn da unserer nächsten Geschichte Vergangenheid auf Gegenwart trifft.

00:14:59: Wir sind Silvia Eitler...

00:15:01: ...und Gabriele Hasmann

00:15:02: Und wir freuen uns, wenn ihr Baden auch künftig neu mit uns entdeckt.

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